Sahi Rahman Erstgespräch
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24. Juni 2025Wandel & Transformation

Widerstand ist nicht das Ende, sondern der Anfang

Widerstand ist nicht das Ende des Weges, sondern sein Anfang.

Ein Gründer, mit dem ich im Coaching arbeite, bringt Woche für Woche die selbe Mappe ins Coaching: Businessplan, Kennzahlen, Cash-Flows – präzise und mit Substanz. Und wenn das Gespräch an den Punkt kommt, an dem es persönlich wird – Warum machst Du das? Was treibt dich an? Was steht auf dem Spiel, wenn du scheiterst? Warum schaffst Du einige wichtige Dinge nicht? - zieht er sich zurück, indem er sie öffnet und seine "Erfolge" aufzeigt. In Zahlen, in Planerfüllung, in vermeintlicher Professionalität.

Dahinter liegt: Widerstand. Nicht als offenes Nein. Sondern als kluge, elegante Abwehr.

Dieser Widerstand ist nicht das Problem. Er ist ein Hinweis.

Ich erlebe das oft – im Coaching, in Organisationen, in mir selbst:

Widerstand entsteht dort, wo es ernst wird. Wo Veränderung nicht scheitert, weil sie zu komplex wäre, sondern weil sie emotional zu viel verlangt.

Wo etwas in uns (noch) nicht bereit ist, sich zu zeigen.

Die Versuchung ist groß, diesen Widerstand zu übergehen oder zu „lösen“.

Wir haben sogar gelernt, dass es "stark" ist, Widerständen zu widerstehen. Doch er will nicht weg. Er will verstanden werden. Er ist die Schwelle, an der Entwicklung beginnt – wenn wir bereit sind, stehen zu bleiben, hinzuhören, auszuhalten.

Ich glaube: Wir brauchen mehr Mut, an der richtigen Stelle nicht einfach weiterzumachen – sondern tieferzugehen.

Denn Widerstand ist unbequem, aber ehrlich. Er zeigt uns nicht nur, wo es schwierig wird – sondern wo es wichtig wird, wo es sich lohnt.

Wo spürst du gerade einen Widerstand – und was könnte er dir sagen wollen?

Beschäftigt dich diese Frage gerade selbst? Dann lass uns in einem unverbindlichen Erstgespräch darüber sprechen.

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