Was uns in der KI-Welt unersetzlich macht
„Die GenZ ist die erste Generation, die aufgrund ihrer Arbeitsweise im Job komplett durch KI ersetzt werden wird.“
Diesen Satz hörte ich kürzlich von einem guten Bekannten (Jahrgang 1965). Und auch wenn ich grundsätzlich zurückhaltend bin, wenn es darum geht, Generationen hinsichtlich ihrer Persönlichkeit und Arbeitsweise zu pauschalisieren – der Gedanke hat mich beschäftigt, als ich ihn mit meinen Erfahrungen spiegelte.
Denn tatsächlich: In meiner Arbeit begegnen mir viele GenZ-Kolleginnen und -Kollegen – mit bemerkenswerter Offenheit, Ideenreichtum und Energie. Aber mir fällt auf: Der Input, den ich häufig in meinen Projekten von ihnen erhalte, ähnelt in Form und Wirkung - wenn man es negativ betrachtet - verblüffend dem, was auch eine gute generative KI liefert – Brainstorming, lose Gedanken, ungerichtete oder eindimensionale Recherchen und eine Black-Box hinsichtlich Hypothesen, Struktur und Zielrichtung.
Genau das wirft eine provokante Frage auf:
Wenn sich die Stärken einer Generation im Hinblick auf ihren Beitrag im Arbeitsprozess mit denen der KI überschneiden – wird sie dann als Erste überflüssig?
Weder KI noch GenZ scheinen bislang in der Verallgmeinerung für das zu stehen, was Projekte letztlich wirklich zum Erfolg bringt: Struktur. Zielklarheit. Konsequenz. Die letzten 20 % – die, die oft wirklich den Unterschied machen.
Und was ist mit Kreativität?
Ist sie noch ein menschlicher Vorteil, wenn sie beliebig und ohne Substanz bleibt? Oder liegt der wahre Unterschied in der Tiefe, Relevanz und Umsetzbarkeit menschlicher Kreativität?
- Welche Art von Kreativität bleibt unersetzlich?
- Wird „Work in Progress“ bald nicht mehr reichen?
- Welche Eigenschaften brauchst Du, um in der KI-Welt unersetzlich zu sein?
Beschäftigt dich diese Frage gerade selbst? Dann lass uns in einem unverbindlichen Erstgespräch darüber sprechen.
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