Sahi Rahman Erstgespräch
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3. Juni 2025Führung & Zusammenarbeit

Was ich von Außenseitern gelernt habe

Ich habe in meinem Leben mehr von Außenseitern gelernt als von Vorbildern.

Nicht nur in meiner Arbeit als Berater und Coach erlebe ich es immer wieder:

Die spannendsten Impulse kommen selten aus dem Zentrum einer Organisation – sondern von ihren Rändern. Die wirklichen Auslöser von Transformation finden sich dort, wo Widerstand entsteht.

Bei den Menschen und Gedanken, die anders sind.

Die neue Fragen stellen, andere Aspekte beleuchten – und nicht auf Zustimmung aus sind. Genau diese Stimmen fehlen heute oft – in Organisationen, in der Gesellschaft und manchmal auch in uns selbst.

Weil sie stören. Weil sie nicht ins Zielbild passen. Und weil wir durch die Erfahrungen der letzten Jahre – Stichwort „Querdenker“ und algorithmische Gefälligkeit – vorschnell gelernt haben, Außenseiter-Gedanken zu misstrauen.

Doch Transformation braucht Reibung. Nicht im Sinne von Streit um seiner selbst willen – sondern im Sinne von Relevanz.

Im Coaching nenne ich das: den Mut zur Eigenständigkeit entwickeln.

Gerade dort, wo das System Gleichklang erwartet. Denn echte Veränderung beginnt selten mit Applaus – sondern mit einem Gedankensprung, der zunächst allein dasteht.

Deshalb meine Fragen:

- Wo überhören wir wichtige Stimmen, weil sie nicht „anschlussfähig“ wirken?

- Welche Denkweisen sind unbequem – und vielleicht gerade deshalb notwendig?

- Wie viel Abweichung kann unser gemeinsames Denken heute noch aushalten?

Was sind Deine Erfahrungen mit solchen Momenten – im Unternehmen, im Team oder bei Dir selbst? Von welchen Außenseitern hast Du gelernt?

Beschäftigt dich diese Frage gerade selbst? Dann lass uns in einem unverbindlichen Erstgespräch darüber sprechen.

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